Nach Abschluss der Audits „familienfreundliche Gemeinde“ in allen acht Pielachtaler Gemeinden startete nun die Arbeit an der „familienfreundlichen Region Pielachtal“. Vertreter*innen aus sieben der acht Gemeinden trafen sich zum ersten Workshop in Rabenstein an der Pielach. Der IST Zustand an familienfreundlichen Maßnahmen wurde erhoben, erste Überlegungen zu neuen Angeboten starteten.

„Es ist immer wieder eine Freude, im Pielachtal zu arbeiten. Im Pielachtal ist in vielen Bereichen schon sehr viel geschehen – im Grunde ist immer etwas los.”

Mag. Marisa Fedrizzi von der NÖ.Regional

Die Schwerpunkte der Kleinregion sind sehr breit gestreut, von wirtschaftlichen, touristischen bis hin zu umweltrelevanten Themen und Maßnahmen im Gesundheitsbereich sind in den letzten Jahrzehnten unzählige Projekte umgesetzt worden. In den letzten Monaten konnten die Audits familienfreundliche Gemeinde in 5 Gemeinden abgeschlossen werden, damit sind nun alle acht Pielachtaler Gemeinden zertifiziert.

Erster AUDIT-Workshop

Nun trafen sich Vertreter*innen aus sieben Gemeinden (Loich war kurzfristig verhindert) zum ersten Workshop, um den IST Zustand an regionalen familienfreundlichen Maßnahmen zu sichten und sich bereits Gedanken über erste Projektideen für die Zukunft zu machen.

Workshopgruppe der familienfreundlichen Region (c) zVg

Die Beispiele an bereits bestehenden Maßnahmen sind vielfältig: Kleinkindbetreuung wird in vielen Gemeinden angeboten, die Freizeitmöglichkeiten sind zahlreich. Einige „best practices“ wurden ebenfalls vorgestellt: so plant Kirchberg die Einsetzung eines Kindergemeinderats, Ober-Grafendorf hat einen sehr gut funktionierenden Stammtisch für pflegende Angehörige. Weinburg bietet viele Motorik-Bereiche für kleine und größere Kinder rund um die Kletterhalle, Frankenfels hat seit kurzem einen Indoor-Spielbereich. Rabenstein und Hofstetten übernehmen die Kosten der Liftkarten beim Skikurs der Kindergartenkinder, Schwarzenbach hat als sehr kleine Gemeinde eine eigene Kleinkindergruppe.

Die Möglichkeiten sind vielfältig so wie das Tal selbst. Man darf auf die Ergebnisse des zweiten Workshops, der am 28. Oktober stattfindet, gespannt sein.

Weitere Informationen:
Mag. Marisa Fedrizzi
NÖ.Regional
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