Landesrätin Dr. Petra Bohuslav mit den Vertreter*innen der LEADER-Region Mostviertel-Mitte
© mostropolis.at

Mit einem „Fest der 1.000 Projekte“ zogen die 18 niederösterreichischen LEADER-Regionen am vergangenen Dienstag, 26. November 2019, eine erfolgreiche Zwischenbilanz in der aktuellen EU-Förderperiode 2014-2020. Bei der Veranstaltung in der Remise Amstetten blickten die Verantwortlichen mit rund 300 Gästen auf bisher 1.000 in den Regionen entstandene LEADER-Projekte zurück. Insgesamt über 1.100 Funktionäre arbeiten in den LEADER-Vereinen ehrenamtlich mit. Organisiert wurde das Fest vom Verein der „NÖ LEADER-Regionen“.

Moderator Hannes Käfer holte 18 beispielgebende Projekte vor den Vorhang – die vielfältige Palette reichte von der App für eine virtuelle Reise zum Urmeer im Weinviertel über die Nachbarschaftshilfe im Waldviertel und den Kulturcoach in den Wiener Alpen bis zur Sortenvielfaltserhaltung im Mostviertel.

Aus der LEADER-Region Mostviertel-Mitte stellte Bgm. Ing. Kurt Wittmann, Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, das Projekt „Interkommunale Wirtschaftskooperation“ vor.

„Die Förderung und Unterstützung der Regionen ist uns in Niederösterreich ein großes Anliegen. Besonders wichtig ist dabei, dass die Ideen und Konzepte für die Regionen auch direkt aus den Regionen kommen. Die Projekte, die im Rahmen der ecoplus Regionalförderung durch LEADER unterstützt werden, sind hier das beste Beispiel“, erläuterte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Sie überbrachte auch die Gratulationen zum Engagement und zur Dynamik in den 18 Regionen von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, der sich wegen der aktuellen Regierungsverhandlungen kurzfristig entschuldigen musste.

LEADER ist ein von Europäischer Union, Bund und Land kofinanziertes Instrument zur Weiterentwicklung ländlicher Regionen. „Innovation, Kooperation und die Verankerung in den Regionen sind dabei ganz wesentliche Merkmale “, erklärte Thomas Heindl, Obmann des Vereins der „NÖ LEADER-Regionen“, das LEADER-Erfolgsrezept.