(c)Regionalbüro Pielachtal

Unternehmensumfrage ist Grundlage für das Standortmarketing
Im November und Dezember 2018 wurde in der Region Pielachtal eine repräsentative Unternehmensbefragung durchgeführt. Die Umfrage wurde vom externen Beratungsunternehmen EGGER & PARTNER ausgewertet und entsprechend aufbereitet. Im Rahmen der Generalversammlung wurden die detaillierten Ergebnisse präsentiert. In den nächsten Wochen wird von diesen Umfrageergebnissen die zukünftige Strategie und die konkreten Projekte und Maßnahmen des Standortmarketings Pielachtal 4.0 abgeleitet.

Bei den Betrieben in der Region Pielachtal wird auf „Kooperation statt Konkurrenzierung“ gesetzt und entsprechend ist das Hauptziel die intensive und branchenübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen, wo man sich bewusst gegen die Globalisierung stellt und auf Regionalisierung setzt. Aufbauend auf den erfolgreichen Initiativen der letzten Jahre werden weiter intensive Anstrengungen zur Sicherung der Wertschöpfung in der Region unternommen. Neue Schwerpunkte sollen durch ein Standortmarketing Pielachtal 4.0 gesetzt werden, bei dem die Unternehmensbefragung den Startschuss gegeben hat.

Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung zeigen klar auf, dass speziell die Themen „Unterstützung bei der Digitalisierung der Wirtschaft“, „Aufbau von Unternehmensnetzwerken“, „Organisation von Unternehmertreffen/Kontaktvermittlung“, „Professionelles Standortmarketing“, „Wohn- und Lebensqualität“, „Angebot an qualifizierten Arbeits-/ Fachkräften“ und „Regionale Online-Plattform aller Wirtschaftsbetriebe“ höchste Priorität haben. Des Weiteren verdeutlichen die Umfrageergebnisse, dass die Region Pielachtal ein sehr gutes Standortimage aus Unternehmersicht hat. Daher wird die Region Pielachtal aktiv die gewünschten Maßnahmen und Kooperationen der regionalen Wirtschaftsbetriebe einleiten, um sukzessive ein schlagkräftiges Standortmarketing aufzubauen.

Auf dem Fundament der repräsentativen Ergebnisse der Unternehmensbefragung wird nun eine langfristige Standortstrategie in Form eines Standortmarketingkonzeptes und Maßnahmenkataloges erarbeitet. Und zur unverwechselbaren Positionierung des Wirtschaftsraumes Pielachtal wird eine analoge und digitale Kommunikationsstrategie, die sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet ist, erstellt. Damit gilt es mittel- und langfristig die Arbeitsplätze und Wertschöpfung sowie Nahversorgung und Kaufkraftbindung in der Region Pielachtal zu sichern und auszubauen. Die Region Pielachtal soll in der Zukunft zu einem dauerhaft florierenden Lebens- und Wirtschaftsraum gestaltet werden.

Schon im Vorfeld wurde intensiv versucht, Leitlinien für die weitere Arbeit anzudenken. “Es sollen keine Luftschlösser gebaut werden, sondern auf Basis einer Standortvision sollen konkrete, realisierbare Maßnahmen erarbeitet werden. Und ganz wichtig ist die rasche Umsetzung von sichtbaren Maßnahmen, um in der Folge mit viel Motivation und vereinten Kräften und ein professionelles Standortmarketing aufzubauen“, meint Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann, Obmann des der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal.

Nach der Erstellung des Standortmarketingkonzeptes werden branchenspezifischen Stammtische, wo sich alle regionalen Wirtschaftsbetriebe einbringen können, durchgeführt. Im Rahmen von diesen Arbeitssitzungen werden dann die zukünftigen Projekte und Maßnahmen diskutiert und gemeinsam festgelegt. Gleichzeitig wird eine schlagkräftige Umsetzungsorganisation aufgebaut, um die Projekte effizient umzusetzen. Dabei werden schon in den nächsten Monaten erste Maßnahmen realisiert, um eine nachhaltige Motivation für das gemeinsame Standortmarketing Pielachtal 4.0 zu schaffen.
„Durch diese kooperative Vorgangsweise wird eine starke Identifikation der Wirtschaftsbetriebe mit dem Standortmarketing Pielachtal 4.0 angestrebt. Und durch den Aufbau von regionalen Unternehmensnetzwerken werden wir die Wirtschaftskräfte bündeln und die Marke „Pielachtal – das Dirndltal“ weiter stärken“, meint Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann.

Einreichung KLAR!
Der Klimawandel ist in den letzten Jahren bereits für viele Menschen und Regionen spürbar geworden. Auch das Pielachtal prägen seit Jahren Starkregenereignisse, Dürreperioden und Hitzetage. Die Forschung hat gezeigt, dass diese Entwicklung auch bei sofortiger Reduzierung der klimarelevanten Emissionen über die nächsten Jahre anhalten wird. Vor diesem Hintergrund hat der Klima- und Energiefonds das Förderprogramm Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR!) initiiert, um auch Regionen und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, sich auf die Zukunft vorzubereiten, sich an den Klimawandel anzupassen. In der ersten Phase wird ein Großkonzept über die Problematiken im Pielachtal erfasst.