Preisverleihung Projektwettbewerb 2017 der NÖ Stadt- und Dorferneuerung: vorne: Edith Kendler (Regionalbüro Pielachtal), Bgm. ÖkR Anton Gonaus, Sandra Schweiger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Obmann Bgm. Kurt Wittmann, Melanie Scholze-Simmel und Petra Fischer (Regionalbüro Pielachtal), Bgm. Franz Grössbacher; hinten: LAbg. Martin Michalitsch, Engelbert Seiser, Lutz Köllner (Jugendcoach BhW Niederösterreich), Obfrau ÖkR Maria Forstner (NÖ Dorf & Stadterneuerung), Karin Peter (NÖ Regional GmbH), Bgm. Peter Kalteis, Bernhard Fischer. (c) Regionalbüro Pielachtal

St. Pölten, 11. Jänner 2018 – Um das viele Engagement zur Suchtprävention in der Öffentlichkeitsarbeit sichtbar zu machen, wurde das Projekt Suchtprävention Pielachtal unter anderem beim Projektwettbewerb der NÖ Dorf & Stadterneuerung in der Kategorie „Soziale Dorferneuerung“ eingereicht. Mit Erfolg, denn am 11. Jänner 2018 wurde die Urkunde für den 3. Platz an die VertreterInnen der Kleinregion Pielachtal von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ÖkR Maria Forstner, Obfrau der NÖ Dorf & Stadterneuerung, im Landtagssitzungssaal der NÖ Landesregierung in St. Pölten, überreicht.

Suchtprävention Pielachtal
Bürgerinnen und Bürger aus der Region Pielachtal engagieren sich seit dem Jahr 2013 ehrenamtlich für ihr Pielachtal: sie haben sich überlegt, welche Aktivitäten und Maßnahmen im Pielachtal zu einer noch höheren Lebensqualität führen und langfristig Suchterkrankungen wie Alkohol-, Nikotin- oder Spielsucht vorbeugen können.

Suchtvorbeugung und konkrete Ergebnisse
Die geschulten Gemeindeteams haben schon viele Ideen geboren und auch in die Tat umgesetzt: Nicht nur, dass die Kirchberghalle mittlerweile rauchfrei ist, die Landjugend beim Maibaumkraxeln gratis alkoholfreie Getränke ausschenkt, es beim Pfingstfest in Kirchberg/Pielach eine Chillout-Lounge gibt und die FF Weinburg beim Feuerwehrfest alkoholfreie Getränke zu günstigen Preisen anbietet, wurde auch der Leitfaden „Feste feiern und genießen” erarbeitet. Der Leitfaden bietet Anhaltspunkte für genussvolle Feste und Partys und gibt Tipps, wie Alkoholexzesse vermieden werden können. Diesen Leitfaden haben alle Veranstalter im Pielachtal erhalten und er steht auch zum Download bereit.

Ausblick Gesundheitsförderung im Pielachtal
Bgm. Ing. Kurt Wittmann, Obmann der Kleinregion Pielachtal freut sich sehr über die Auszeichnung und schickt voraus: „Die Kleinregion ruht sich jedoch nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern möchte weitere gesundheitsfördernde Aktivitäten in der gesamten Kleinregion in Angriff nehmen“. Fachlich begleitet werden die Gemeinden der Kleinregion Pielachtal bei ihrem Vorhaben von der Fachstelle Niederösterreich und dem NÖ Jugendcoach Lutz Köllner (BhW Niederösterreich). Als Servicestelle – quasi im Hintergrund – berät die Regionalberaterin, NÖ.Regional.GmbH, Mag. Karin Peter, das Projekt.