Das Team der FH St. Pölten, rund um Dr. Pflegerl mit SeniorInnen aus dem Pielachtal: Marieluise Daxböck, Franz Fuchs, Franz & Christiane Gallhuber, Christine Gschwendtner, Annemarie Haag, Annemarie Kalteis, Karl Kendler, Vize-Bgm. Christine Kerschner und Petra Fischer (Regionalbüro Pielachtal). © FH St. Pölten / Franziska Hinteregger

Hofstetten-Grünau, 14. Dezember 2017 – Der Einladung des Regionalbüros in das Bürger- und Gemeindezentrum Hofstetten-Grünau folgten 13 motivierte Seniorinnen und Senioren aus dem Pielachtal. Gemeinsam wurden einen Vormittag lange neue Ideen und Nutzungsmöglichkeiten für die Spiele- und Kommunikationsplattform namens Brelomate zu entwickeln.
Nach einer kurzen Einleitung von Dr. Johannes Pflegerl, Leiter des Ilse Arlt Institutes für Soziale Inklusionsforschung, hatten die Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit Brelomate selbst vor Ort auszuprobieren. Mittels Fernsehgerät und Tablet konnte ein sogenanntes Bummerl, wie es beim Schnapsen heißt, gegen eine Testperson in St. Pölten gespielt werden.

Kooperation mit der Kleinregion Pielachtal

Danach ging es um das eigentliche Ziel des Workshops, nämlich sich gemeinsam Gedanken zu machen, wofür man diese Anwendung noch verwenden kann. Unter dem Namen „UmBrello“ führen die Kleinregion Pielachtal und die Fachhochschule St. Pölten derzeit ein Forschungsprojekt dazu durch. Gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren wird versucht herauszufinden, welche anderen Anwendungen – außer Kartenspielen und Videotelefonieren – für Seniorinnen und Senioren interessant und praktisch sind.
Eine Idee ist etwa, dass sozialmedizinische Dienste und Angehörige mit älteren Menschen über diese Plattform in Kontakt treten zu lassen. Auch an den Online-Einzelhandel wurde im Rahmen des Workshops mit den SeniorInnen gedacht. Durch sogenannte Open-Government-Initiativen und BürgerInnen-Services könnte die Plattform aber auch Behördengänge für ältere Menschen erleichtern. Im Laufe des Forschungsprojektes werden noch weitere Workshops stattfinden, in die etwa regionales Gewerbe und Handel, VertreterInnen von Gemeinden, Gesundheitsbereich und Bildungseinrichtungen teilnehmen werden.

„Für die Kleinregion Pielachtal ist dieses Projekt gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der FH St. Pölten, eine tolle Möglichkeit sich mit den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung auseinander zu setzen. Ich möchte mich für die zahlreiche Teilnahme an diesem Workshop bei allen Anwesenden bedanken“, so Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft, Bgm. Ing. Kurt Wittmann.

„Uns ist es wichtig, die SeniorInnen von Anfang an in die Entwicklung des Projektes einzubeziehen, da sie uns selbst am besten vermitteln können, was ihnen wichtig ist“, meint Projektleiter Johannes Pflegerl