Workshops im Februar

Insgesamt wurden fünf Workshops mit verschiedenen Zielgruppen im Tal durchgeführt um die Spiele- und Kommunikationsplattform Umbrello weiter zu entwickeln. Die beiden letzten Workshops zu den Themen „Gewerbe und Handel“ und „Bildung“ fanden in den Gemeinden Ober-Grafendorf und Hofstetten-Grünau statt.  „Wir bedanken uns bei den gut 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Workshops aus dem ganzen Pielachtal sehr herzlich, es sind sehr viele Ideen zusammen gekommen wie man diese Spiele- und Kommunikationsplattform weiterentwickeln kann“, freuen sich Obmann der Kleinregion Bgm. Ing. Kurt Wittmann und Kleinregionsmanagerin Petra Fischer, „es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Personen Zeit nehmen, aber das macht unsere Gemeinschaft im Tal aus und dafür sind wir seitens der Kleinregion Pielachtal sehr dankbar!“

Nächste Schritte

Somit sind die Workshops mit den Fokusgruppen, welche über einen Zeitraum von Dezember 2017 bis Februar 2018 im ganzen Tag stattgefunden haben abgeschlossen und das Projekt geht in die nächste Runde. „Wir werden auf Basis der Ergebnisse des Workshops nun die relevantesten Ideen herausfiltern und auf Basis dessen erste Umsetzungvorschläge entwickeln. Diese werden dann wieder interessierten Personen insbesondere SeniorInnen aus den Workshops zur Diskussion gestellt. Auf Basis ihrer Rückmeldungen werden dann genauere Konzepte für die Umsetzung der Spiele- und Kommunikationsplattform Umbrello erarbeitet. Diese bilden die Basis für weitere Projektvorhaben in denen diese Konzepte dann in der Praxis ausprobiert werden sollen“ erklärt Projektleiter Johannes Pflegerl.

Kooperation mit der Kleinregion Pielachtal

Für die Kleinregion Pielachtal ist dieses Projekt sehr wertvoll, denn es bietet einerseits eine gute Möglichkeit sich mit den Bedürfnissen von SeniorInnen auseinander zu setzen und andererseits die Möglichkeiten das Angebot von diversen Servicestellen und Betrieben im Tal für SeniorInnen kennen zu lernen.

Umbrello im Detail

Das Projekt mit dem Namen Umbrello untersucht noch bis Herbst 2018, um welche Funktionen die bestehende Spiele- und Kommunikations- plattform erweitert werden könnte. So könnten beim betreuten Wohnen etwa sozialmedizinische Dienste und Angehörige mit älteren Menschen über die Plattform in Kontakt treten. Durch computergestütztes, von Menschen angeleitetes Training, könnte der Fernseher zu Fitness- übungen motivieren.

(c) Grafik UmBrello | Copyright: FH St.Pölten / Jakob Doppler

Und Expertinnen und Experten könnten in Online‐Fragestunden Fragen zu Pflege, Hygiene, Bewegung und Ernährung beantworten. Durch eine einfach zu bedienende Plattform könnten Seniorinnen und Senioren auch an Online-Einzelhandel teilnehmen. Durch das Vernetzen mit der regionalen Wirtschaft könnte dies Nahversorgung und regionales Gewerbe unterstützen. Und durch Open‐Government‐Initiativen und BürgerInnen‐Services könnte die Plattform Behördengänge und Partizipation für ältere Menschen erleichtern und damit deren Integration und Gleichstellung stärken.

Projektbeschreibung Umbrello