Steuerungsgruppe zur Jugendstudie Pielachtal hinten: GR Julia Datzinger, Vize-Bgm. Andrea Kotmiller, GR Sabrina Kalteis, Jelena Hrvacanin (FH St.Pölten), Christina Engel-Unterberger (FH St. Pölten), Karin Peter (NÖ Regional), Petra Fischer (Regionalbüro Pielachtal) vorne: GR Herbert Hollaus, GR Sandra Schweiger, GR Michael Strasser, GR Thomas Wagner (c) FH St. Pölten / Christoph Ebner

Weinburg, 30. Jänner 2018 – Was Jugendliche bewegt, was sie begeistert, was ihnen in der Kleinregion Pielachtal möglicherweise fehlt, und noch vieles mehr wird aus der fertigen Jugendstudie für die gesamte Region Pielachtal hervorgehen. Am 30. Jänner wurden erste Ergebnisse im Rahmen des zweiten Steuerungsgruppentreffens im modernen Seminarraum des Sportwissenschaftlichen Therapeutischen Kletterzentrums Weinburg präsentiert.
Die Jugendstudie Pielachtal als Sozialraumanalyse wurde letztes Jahr im Herbst gestartet, um herauszufinden, wie die Jugendlichen in der Region „ticken“. In erster Linie geht es darum, deren Bedürfnisse zu kennen, um ihre Lebensqualität mit passgenauen Maßnahmen weiter zu verbessern. Erarbeitet wird die Jugendstudie vom Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten.

Steuerungsgruppe wegweisend

Jugendliche und Jugendgemeinderätinnen aus der Kleinregion Pielachtal mit ihren 8 Gemeinden wurden beim zweiten Steuerungsgruppentreffen von Christina Engel-Unterberger, Jelena Hrvacanin und Christoph Ebner über die ersten Ergebnisse informiert, darunter auch Fakten zur demografischen Entwicklung in den einzelnen Gemeinden der Region. Die Steuerungsgruppe hatte auch die Aufgabe, verschiedene Einrichtungen und Vereine auf deren Relevanz für Jugendliche zwischen 10 und 24 Jahren zu „untersuchen“.

Die Steuerungsgruppe diskutierte offen und vorurteilsfrei über Themen, die für Jugendliche zeitgemäß und brisant sind. In weiterer Folge werden Jugendliche befragt, was sie beschäftigt und wo Handlungsbedarf in der Region gegeben ist. Wir sind schon gespannt, ob sich die Einschätzung der Steuerungsgruppe und der politischen VertreterInnen mit jenen der jugendlichen Pielachtalerinnen und Pielachtalern decken werden. Das Treffen wurde von den Anwesenden auch als tolle Möglichkeit empfunden, um sich inhaltlich auszutauschen und zu vernetzen, was auch nach Abschluss der Jugendstudie angestrebt wird.
Das nächste Mal trifft sich die Steuerungsgruppe im Mai 2018. Zwischenzeitlich arbeitet das Projektteam des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten mit den Jugendlichen und wird viele Gespräche mit ihnen führen, um ihre Bedürfnisse und erforderliche Wohlfühlfaktoren zu identifizieren.